Seit der Version 5.8 unterstützt WordPress nativ Bilder im WebP-Format. Einen kleinen Passus dazu hatte ich bereits in einem ähnlichen Beitrag zu WebP und WordPress 5.8 erwähnt. Allerdings hatte ich für einen sehr großen Zeitraum eine merkwürdige Fehlermeldung auf meinem WordPress-Blog, welche mir angezeigt wird, sobald ich versuche eine WebP-Bilddatei auf meinem Blog hochzuladen.

Der Webserver kann dieses Bild nicht verarbeiten. Bitte konvertiere es vor dem Hochladen in JPEG oder PNG.

Das hat mich natürlich stark verwundert, da ich ja bereits in jedem anderen Artikel mit WebP-Dateien gearbeitet habe und bislang keine Probleme mit dem Hochladen solcher Dateien hatte. Mein WordPress ist selbstverständlich auf dem neuesten Stand.

Natürlich wollte ich nicht auf WebP-Bilder verzichten, da sie mir als Seitenbetreiber und dir als Leser meiner Beiträge einen großen Vorteil bieten.

Die Suche nach einer Erklärung

Zuallererst wollte ich natürlich Dr. Google befragen. Ich bin nach ein paar Minuten auf einige Blogger gestoßen, die im Prinzip das gleiche Problem hatten. Allerdings haben mir die Lösungsvorschläge dort nicht weitergeholfen, sodass ich weitersuchen musste.

Im Anschluss informierte ich mich über die Grundvoraussetzungen von WordPress an den Webserver, damit WebP unterstützt wird. Im offiziellen Eintrag von WordPress zu WebP steht Folgendes geschrieben.

In WordPress, the lossless WebP format is only supported when the hosting server uses Imagick (the PHP library) until LibGD adds support.

Das allerdings kann ja – zumindest nicht bei mir – nicht das Problem sein, da Bilder im WebP-Format bislang ohne Probleme unterstützt wurden. Ich war aber so frei und fragte beim Support meines Hosters (RAIDBOXES*) nach. Wie immer antwortete man mir innerhalb von wenigen Minuten per Livechat.

Ich habe dem Supportmitarbeiter Christian ein Beispielbild zur Verfügung gestellt. Dieses hat er bei mehreren seiner eigenen Boxen zu Testzwecken hochgeladen und dort funktionierte es ohne Probleme. Auch seien keine Updates an den Servern durchgeführt worden.

Er riet mir über ein Testsystem nach und nach alle Plugins zu deaktivieren und den Upload immer wieder zu probieren. Schließlich haben wir die gleichen Server und die gleichen WordPress-Versionen auf diesen installiert.

Die zeitweilige Lösung

Da das Testen allerdings etwas dauert und ich regelmäßig weiteren Content bringen wollte, habe ich eine zeitweilige Lösung gefunden, die ich dir natürlich nicht vorenthalten möchte. Wusstest du, dass es neben dem von dir gewohnten WordPress-Uploader eine weitere Uploadfunktion gibt?

Gemeint ist damit der »Browser-Uploader«. Wie du im nächsten Abschnitt eingefügten Bild erkennen kannst, weist ein kleiner Text unter der Drag-and-Drop-Möglichkeit darauf hin. Über diese Funktion solltest du keine Probleme haben und deine WebP-Bilddatei hochladen können.

Browser-Uploader

Wie ich allerdings bereits früher in dem Artikel erwähnt hatte, ist das nur eine vorübergehende Lösung. Meiner Meinung nach ist das einfach insgesamt zu umständlich, um als dauerhafte Lösung herzuhalten.

Das Problem finden und beheben

Schauen wir uns also die verschiedenen Wege und Möglichkeiten an, das Problem zu finden und es anschließend zu beheben. Dafür gibt es 3 Schritte, die man abarbeiten sollte.

  1. Dem Support deines Hosters schreiben
  2. Das Theme wechseln
  3. Jedes Plugin einzeln deaktivieren

Der einfachste Schritt ist das Überprüfen des Servers auf die nötigen Voraussetzungen. Sofern es von deinem Hosting Anbieter kein Wiki gibt, welches darüber Auskunft geben könnte, sollte man sich schnellstmöglich mit dem Support auseinandersetzen. Ein guter Support antwortet in wenigen Minuten, dementsprechend kann man das schnell nebenbei machen.

Da man normalerweise mehrere Plugins installiert hat, ist das Austauschen des Themes der nächste Schritt. Das Theme hat auch in meinem Beispiel für die Probleme gesorgt, auch wenn das natürlich ein weiteres Problem aufgeworfen hat. Ein gutes Theme lässt sich nicht so leicht, wie ein Plugin ersetzen.

Sollte ein Wechsel des Themes das Problem nicht lösen, wirst du um einen Wechsel deiner Plugins nicht herumkommen. Ich empfehle dir dies einzeln, also Plugin für Plugin, durchzuführen. Sollte es zu einem bestimmten Zeitpunkt funktionieren, musst du nur das betroffene Plugin austauschen.

Fazit

Eine solche Fehlermeldung kann einen schon verrückt machen. Allerdings ist es – wie so oft bei Fehlermeldungen – oftmals nicht sehr schwierig, das Problem zu beheben. Wichtig ist nur, dass du als Seitenbetreiber am Ball bleibst. Ich hoffe, dass dir dieser Beitrag gefallen und geholfen hat. Bis zum nächsten Mal – dein Maurice.

Changelog

18.06.2022

  • Beitrag komplett überarbeitet

11.11.2021

  • Fehlerquelle gefunden und behoben

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