Was wäre wenn? – Alternative Harry Potter Szenarien (1930 bis 1980)

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Mein letzter Harry Potter Beitrag ist für meinen Geschmack viel zu lange her. Aus diesem Grund tauche ich in diesmal wieder in die magische Welt des „Jungen der überlebt hat“ ein.

Ich habe unter anderem mithilfe eines Threads der gutefrage.net Community einen faszinierenden Szenarienpool zusammengestellt und werde diesen hier und in späteren Blogposts behandeln.

Sollten mir weitere Fragen einfallen, werde ich diesen Artikel dazu aktualisieren. Lasst mich es gerne wissen, solltet ihr zu einer Was-wäre-wenn-Frage eine andere Meinung haben!

Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich weitere Beiträge veröffentlichen. Insgesamt sind 5 eigene Beiträge geplant, welche folgende Jahreszahlen behandeln: Beitrag 1 – 1930 bis 1980, Beitrag 2 – 1981 bis 1990, Beitrag 3 – 1991 bis 1993, Beitrag 4 – 1994 bis 1996 und Beitrag 5 – 1997 bis 1998. Später werde ich diese hier oben sowie ganz unten verlinken. Let’s go!

1937 🧙‍♂️

1. Was wäre, wenn Dumbledore Voldemort nie gesagt hätte, dass er ein Zauberer ist?

Niemand anderes als Dumbledore hatte dem damals 11-jährigen Tom Riddle gesagt, dass er ein Zauberer ist und das sogar unter einigen Bemühungen. So verzauberte Dumbledore die damalige Leiterin des Waisenhauses Mrs Cole (wahrscheinlich ein Verwirrungszauber), weil sie zu viele Fragen stellte. Wie wir alle wissen, war sein Besuch ein fataler Fehler. Aber schauen wir uns den späteren Lord Voldemort mal genauer an. In den Jahren zuvor spürte der junge Tom, dass er anders ist, dass er etwas Besonderes sein musste.

Nach und nach fing er an, seine Fähigkeiten zu erproben und weiter auszubauen. Bereits im Kindesalter quälte er Tiere und andere Kinder, sodass diese vor ihm Angst hatten.

Bei seinem Besuch im Waisenhaus erfuhr der damals als Lehrer agierende Dumbledore einiges über Tom Riddle. Auch von Riddle selbst, was er später sehr bereute.

Tom Riddle

Aber was wäre, wenn Dumbledore ihm niemals seine wahre Herkunft offenbart, sondern Stillschweigen bewahrt hätte?

Dumbledore selbst hatte einmal gesagt, dass der junge Tom äußerst starke Fähigkeiten für ein kleines Kind hatte. Meiner Meinung nach wäre er so oder so später mit der Welt der Zauberer in Kontakt getreten.

Durch seine damaligen Fähigkeiten hatte er bereits oft Tiere und Menschen gequält. Selbstverständlich wäre mit der Zeit auch das Zaubereiministerium auf ihn aufmerksam geworden.

Eventuell wäre Voldemort nie so stark geworden wie er es zum Zeitpunkt auf dem Höhepunkt seiner Macht war, aber er hätte erfahren, was er war. Er wäre ausgebildet worden oder hätte sich selbst gebildet. Alles was passiert ist, wäre auch ohne Dumbledore passiert. Meiner Meinung nach halt nur etwas später und weniger effektiv. Seine Begabung, sein Drang nach Macht und seine brutale Ader hatte er ja schließlich seit seiner Geburt.

1978 🧙‍♂️

2. Was wäre, wenn Lily sich für Severus entschieden hätte?

Severus Snape und Lily Evans haben sich bereits vor ihrer Schulzeit kennengelernt. Es dauerte nicht lange und der junge Severus entwickelte Gefühle für das hübsche rothaarige Mädchen.

Wie sicherlich viele wissen, mochte Lily ihren späteren Ehemann James nicht wirklich. Erst nach vielen Jahren in Hogwarts gingen sie miteinander aus und verliebten sich schließlich in ihrem letzten Jahr.

Snape hatte sich wie man so gut sagt „selbst ins Aus geschossen“! Er beleidigte Lily grob und dies schien etwas in ihr ausgelöst zu haben. Aber was wäre, wenn das nicht passiert wäre, oder Severus sich mehr bemüht hätte?

Schließlich gab es auch vorher die ein oder andere Sache, die Lily an Severus gestört hat. Das größte Problem war seine geheime Liebe, die dunklen Künste und die damit einhergehenden Verbindungen zu aktuellen oder späteren Todessern.

Meiner Meinung nach ist das sogar ein sehr realistisches Szenario. Schließlich ähneln sich beide Männer – wenn man das optische Mal außen vor lässt – mehr als man glauben mag. Beide Männer sind unglaublich mutig, talentiert, begabt, intelligent und beide lieben Lily.

Das würde bedeuten, dass es trotzdem einen Harry geben würde, sich die Zaubererwelt aber theoretisch immer noch in einem Krieg befinden könnte, bzw. Voldemort diesen eventuell bereits gewonnen hätte.

Schließlich war es Severus, der Dumbledore und die spätere Wahrsagelehrerin Trelawney bei ihrem Jobinterview im Eberkopf belauscht Teil der Prophezeiung an seinen Meister Lord Voldemort weitergeleitet hat.

Snape und Dumbledore

Die Prophezeiung wäre also niemals nach außen gedrungen und Voldemort hätte niemals versucht den jungen Harry umzubringen. Jetzt tun sich sehr viele alternative Szenarien auf. Vielleicht würde es gar keine Prophezeiung geben? Schließlich bezieht sich die Prophezeiung auf einen jungen, dessen Eltern Voldemort drei Mal die Stirn geboten haben. Genau das wäre ja nicht der Fall gewesen? Auch könnte Harry später oder früher geboren worden sein?

Vorausgesetzt, die Prophezeiung wäre genauso getätigt wurden, wäre es Dumbledore gelungen mit einem ultimativem Duell (ähnlich wie dem mit Grindelwald) Voldemort zu besiegen? Ich glaube nicht.

Die Zaubererwelt stand bereits am Abgrund, als Voldemort sein eigenes Schicksal besiegelte. Nur durch die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind konnte Voldemort besiegt werden. Das bedeutet für mich, hätte sich Lily für Severus entschieden, wäre Voldemort höchstwahrscheinlich längst an der Macht!

1979 🧙‍♂️

3. Was wäre, wenn Regulus sich nicht für die Vernichtung des Medaillons entschieden hätte?

Regulus Arcturus Black war der Bruder von Sirius Black und meiner Meinung nach ähnelte er Severus Snape in einigen Bereichen! Beide waren Schüler des Hauses Slytherin, interessierten sich für die dunklen Künste, wurden später Todesser und beide setzten später ihr Leben aufs Spiel, um Lord Voldemort zu stürzen.

Aber zuerst eine Geschichtsstunde. Lord Voldemort verlangte im Jahr 1979 nach einem Hauselfen, damit er die geheime Höhle seiner Kindheit und die darin befindlichen Fallen testen konnte.

Der dunkle Lord unterschätzte die Macht eines Hauselfen und weihte damit unwissentlich den später nur als R.A.B. bekannten Regulus in sein Geheimnis der Horkruxe ein. Dieser hatte Voldemort seinen Hauselfen Kreacher zur Verfügung gestellt und befohlen nach der Erfüllung seines Auftrages definitiv wieder nach Hause zu kommen!

Nachdem Kreacher seinem Herren berichtet hatte, was passiert war, entschied dieser sich gegen Lord Voldemort und wollte den Horkrux (Medaillon) zerstören. So reisten sie gemeinsam wieder zur Höhle und stahl das Medaillon. Dabei wurde er von den Inferi unter Wasser gezogen und starb.

Aber was wäre passiert, wenn er sich nicht für die Vernichtung des Medaillons entschieden hätte? Eines kann ich definitiv sagen. Es hätte einiges so viel einfacher gemacht.

So hätten Harry und Dumbledore 1997 den echten Horkrux anstelle der Fälschung gestohlen und Harry hätte später im selben Jahr nicht in das Zaubereiministerium einbrechen müssen. Der Grimmauld Place Nummer 12 wäre eventuell nicht als Hauptquartier für den Orden bereitgestellt worden, da mit Regulus eventuell noch ein Todesser Zugang hätte.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass er bis dato noch gelebt hätte und nicht im oder nach dem ersten Zaubererkrieg gestorben wäre. Das wäre meiner Meinung nach die logische Konsequenz aus seiner Entscheidung, die Todesser und Voldemort nicht zu verraten.

Ich hoffe, dass dir dieser Beitrag zu alternativen Szenarien im Harry Potter Universum gefallen hat und freue mich schon darauf, in den nächsten Tagen und Wochen die nächsten Beiträge dazu veröffentlichen – dein Maurice!

Maurice Woitzyk

Maurice Woitzyk

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Hallo! Ich bin Maurice. Ich komme aus dem wunderschönen Magdeburg und wenn ich nicht gerade in CS:GO verzweifle, vertreibe ich mir meine Zeit mit meinem Blog und Web Design/Web Development.

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