Hallo liebe Leserschaft! Nach dem Wechsel zu Google Analytics hatte ich ein Problem. Self-Tracking! Wie verhindere ich, dass ich selbst bei Google Analytics auf meiner Website getrackt werde? Diese Frage werde ich in diesem Artikel beantworten!

Was ist Google Analytics?

Google Analytics ist eines der wichtigsten Analyse-Tools im Repertoire eines jeden Webseitenbetreibers oder von jemandem, der im Marketing arbeitet. Google Analytics sollte deine erste Anlaufstelle sein, wenn du die Besucher deiner Website genauer unter die Lupe nehmen möchtest.

google analytics

Google Analytics bietet dir unglaublich viele Informationen zu den Besuchern deiner Website. Dazu zählen demografische Daten wie Stadt, Land, Fluss – nein Spaß – Geschlecht, Interessen, Alter und Sprache, Engagement Daten wie Interaktionsdauer, Seitentitel und Events, Daten zur Akquisition wie Besucherquellen (woher kommt der Besucher) und technische Daten wie Browser, Gerätetyp, Auflösung und Betriebssystem.

Früher oder später wird jeder Seitenbetreiber der seine Website weiterbringen möchte, Google Analytics ausprobieren.

Das Problem beim Self-Tracking

Ich nutze WordPress als CMS für meinen Blog. Ich habe vorher ein datenschutzfreundliches Plugin für die Analyse meiner Leser verwendet. Da ich meinen Blog stetig verbessern möchte, habe ich Google Analytics ausprobiert.

Das hatte 2 Gründe. Einerseits habe ich mit Google Analytics viel mehr über meine Leser erfahren und gleichzeitig habe ich meinen Blog viel weniger belastet, da ich ein Plugin weniger parallel am Laufen hatte.

Daraus ergab sich allerdings ein Problem, was wahrscheinlich viele Nutzer von Google Analytics haben. Self-Tracking! Das Gute an einem WordPress Plugin war immer, dass man eingeloggte Administratoren einfach aus den Trackingergebnissen ausschließen konnte.

Das geht bei Google Analytics natürlich nicht. Man hat zwar die Möglichkeit IP Adressen auszuschließen, allerdings funktioniert das nur mit festen IP Adressen, da normale Internetanschlüsse etwa alle 24 Stunden eine neue IP Adresse zugewiesen bekommen. Außerdem ist diese Funktion dank der aktuellen DSGVO Gesetzgebung stark eingeschränkt, da IP Adressen maskiert werden müssen.

Also verfälscht ein Webseitenbetreiber jedes Mal seine Daten, wenn er die Website aufruft, einen Artikel schreibt oder etwas testet. Generell jedes Mal, wenn er die Website besucht, egal was er dort macht.

Bei demografischen Daten wie der Stadtübersicht, kann man bei einer kleinen Website wie meine eine ist annehmen, dass ich der einzige Besucher aus Magdeburg bin und somit kann man die Stadt aus den Resultaten ausschließen.

Kritisch wird es spätestens, wenn es um technische Daten wie Browser, Betriebssystem und andere Daten geht. Schließlich kann ich nicht einfach jeden Edge User ausschließen. Du weißt, was ich meine!

Die Lösung – ein Add-on

deaktivierungs addonAllerdings gibt es für dieses Problem eine einfach Lösung. Google selbst bietet dir ein Add-on für sämtliche aktuellen Browser an. Das Add-on mit dem Namen „Deaktivierungs-Add-on von Google Analytics“ wurde im Chrome Web Store bereits über eine Million Mal heruntergeladen und hat über 1700 Bewertungen (4 Sterne ist der Durchschnitt – Stand 25.04.2021).

Dabei ist die Funktionsweise dieses Add-ons sehr einfach. Wenn man Google Analytics auf einer Website verwendet, werden mit analytics.js und ga.js verschiedene Javascript Dateien von Google auf dem Server geladen.

Genau dort greift das Add-on an. Es weist die Datei ga.js an, keine Daten an Google Analytics zu senden. Ein ziemlich einfaches, aber mindestens genauso wirksames Prinzip.

Du musst nichts anderes tun, als das Plugin für Google Chrome, Microsoft Edge, Mozilla Firefox oder Apple Safari zu installieren. Den Rest erledigt das Plugin von alleine. Dafür musst du diese Seite von Google besuchen.

Anschließend klickst du auf den großen blauen Button mit der Aufschrift „Browser-Add-on zur Deaktivierung von Google Analytics herunterladen„. Je nach Browser leitet dich Google in den Web Store weiter, oder leitet den Dateidownload ein. In dem Fall musst du das Add-on manuell installieren, was aber relativ schnell geht.

Fazit

Das war es tatsächlich schon! Ein einfaches Add-on aus dem Hause von Google bietet dir eine perfekte Lösung für das Self-Tracking Problem von Google Analytics. Ich hoffe, dir hat dieser Beitrag gefallen. Bis zum nächsten Mal! Maurice 🙂